WAHRE LIEBE

 

Ich liebe dich so, wie du bist!

... es scheint bedingungslose Liebe zu sein ...

... doch, wie sehe ich dich?

Ich und jeder andere Mensch, kann dich nur so sehen, wie es meinem/seinem Horizont entspricht - es sind Horizonte der Projektionen. Sehe ich dich also genau so, wie du bist? Siehst du deine Geliebte bzw deinen Geliebten, so wie sie/er ist?

Wie ist sie/er denn?

In all den Augenblicken, in denen du deine Geliebte/deinen Geliebten beschreibst, projizierst du all die Eigenschaften, die du als wundervoll empfindest und so sehr schätzt. Sie/Er scheint Eigenschaften zu haben, die deine übertreffen und in den Anfängen jeder Verliebtheit ist es ein Leichtes, den anderen als wundervoll und geradezu perfekt zu sehen.

Dann kommt irgendwann die Zeit, in der viele Gegenteiliges sehen. Wie ist deren Horizont dann? Was wird dann projiziert? ... Gegenteiliges!

Menschen mit dem Horizont des Vergleichens, der Wertungen, Menschen, die an sich etwas auszusetzen haben, können irgendwann nicht mehr anders, als an anderen etwas auszusetzen. Sie lieben, aber nicht ohne Bedingungen, weil sie selbst Bedingungen an sich stellen. Sie nehmen dich wahr, sie sehen dich aber nicht als die/den, die/der du wirklich bist, denn sie sehen sich selbst nicht als die, die sie sind.

Jede Beschreibung und jede Eigenschaft beschreibt nur eine Rolle. Jede Identifikation bezieht sich auf eine Rolle, die wir spielen, aber niemals auf die/den, die/der du bist.

Erst, wenn sich der Horizont aufgelöst hat, wenn alles, was ist, ist, wenn dem ICH BIN nichts mehr hinzuzufügen ist, ist wahre Liebe zu erkennen und zu fühlen.

Wahre Liebe war, ist und wird immer sein - auch während unserer Projektionen. Wir dürfen erkennen, wer wir wirklich sind. Wir dürfen all die Schleier lüften, um uns selbst zu erfüllen - wahre Liebe.

Wahre, göttliche Liebe.

In hoher Wertschätzung, Dankbarkeit und Liebe, Doris

Wegen des Gottes in dir/mir/uns

Einer, der grausam und hasserfüllt ist, ist grausam und hasserfüllt. Er ist deshalb nicht schlecht, im Unrecht oder böse - ich werde kein Urteil über ihn fällen.
Ich kann ihn lieben, wegen des Gottes in ihm, der ihm erlaubt, so zu sein.

Einer, der besserwisserisch ist und alle Macht an sich reißt, ist besserwisserisch und machthaberisch. Er ist deshalb nicht schlecht, im Unrecht oder böse - ich werde kein Urteil über ihn fällen.
Ich kann ihn lieben, wegen des Gottes in ihm, der ihm erlaubt, so zu sein.

Einer, der abwertet und aggressiv ist, wertet ab und ist aggressiv, weil er sich so verhält. Er ist deshalb nicht schlecht, im Unrecht oder böse - ich werde kein Urteil über ihn fällen.
Ich kann ihn lieben, wegen des Gottes in ihm, der ihm erlaubt, so zu sein.

Egal, wie sich ein anderer verhält - ich kann ihn lieben, wegen des Gottes in ihm.

Ich weiß, in jedem von uns wohnt der Gott unseres Seins!

In hoher Wertschätzung, Dankbarkeit und Liebe für DEIN SO-SEIN, Doris

EIGENLIEBE - SELBSTLIEBE

 

Eigenliebe … ich nenne Liebe mein Eigen … ein ziemlich sinnloses Unterfangen … es ist nicht möglich, denn wer mit Liebe erfüllt ist, strahlt sie auch gleichzeitig aus!

Liebe kennt keine Grenzen! Liebe kann nicht besessen werden. Liebe teilt in jedem Augenblick, ohne unser Zutun, es braucht einfach nur unser SEIN in Liebe … Selbstliebe ...

Die Blume steht am Wegesrand – sie ist. Durch ihr SEIN erfreut sie, teilt ihre Schönheit – vor allem mit dem, der sieht, und erfreut das Herz von dem, der es offen hat!

Die Blume, die Natur – ein hervorragender Lehrer, Herzöffner und Begleiter auf meinem Weg zu mir selbst … zu meiner Selbstliebe.

In hoher Wertschätzung und Liebe, Doris

Selbstliebe versus Egoismus

Solange wir noch nicht in der bedingungslosen Liebe angekommen sind, ist Selbstliebe mit einem gesunden Egoismus gleichzusetzen. Gleichzeitig entsteht Egoismus aus einem Mangel an Selbstliebe.

Selbstliebe bedeutet für mich, an mir zu üben – mich ganz und gar so anzunehmen und zu lieben, wie ich JETZT bin … alle meine Gefühle, die JETZT da sind anzunehmen, hinzuschauen und mich damit lieb zu haben – mich quasi so wie eine bedingungslos liebende Mutter und ein bedingungslos liebender Vater zu behandeln.

Alles, was da ist, darf sein – ich erlaube es mir – ich erlaube mir all meine Gedanken und bin dabei auf Liebe zu mir selbst und allem, was ist, ausgerichtet … dabei frage ich mich: Was will ICH?

… und bleibe mir treu – wenn ich es geschafft habe, in jedem Augenblick bei mir zu bleiben, in meiner Liebe, dann bin ich erfüllt von Liebe und sende Liebe aus.

Wenn ich nichts mehr an mir finde, was mir nicht gefällt, dann finde ich auch an anderen nichts mehr, was mir nicht gefallen könnte. Alles, was ich für mich will, will ich auch gleichzeitig für alle anderen.

Alles, was ich für mich tue, tue ich auch für alle anderen und alles, was ich für andere tue, tue ich dann auch gleichzeitig für mich.

Liebe ich mich bedingungslos und wahrhaftig, dann kann ich auch alles andere bedingungslos und wahrhaftig lieben. Habe ich mich geheilt, dann trage ich automatisch dazu bei, die Welt zu heilen … mit meinem Sein … mit meiner hohen Wirksamkeit ohne ein Wollen.

In hoher Wertschätzung und Liebe, Doris

Ein bissal etwas zum Schmunzeln mit Tiefgang:


Sprüchekärtchen: